Sitzungsbericht 2019

Benefizsitzung „Dat kölsche Hätz“ schon wieder mit neuer Rekordsumme

Foto: Andreas Klein

Bei der 19ten Ausgabe der großen Benefizsitzung „Dat kölsche Hätz“ im Theater am Tanzbrunnen gab es am gestrigen Abend einige Überraschungen. Eine Überraschung war der leicht verspätete Start in den Abend, mit dem die Veranstalter um Robert Greven gekonnt ein drohendes Loch im Programm versteckten.

So zog um 19:45 Uhr die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ in den Saal ein – doch, Moment mal: Warum denn bitte mit dem Einmarsch-Lied der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“? Der besondere Einmarsch war schnell erklärt: Dennis Decker, ehemaliger Tanzoffizier der Höppemötzjer, war in der letzten Session an Leukämie erkrankt. Nach einer Typisierungaktion und einer erfolgten Knochenmarkspende ging es eigentlich bei Dennis bergauf – bis eine Lungenentzündung vor wenigen Tagen den begeisterten Karnevalisten aus dem Leben riss. „Wir sind in der Sache vereint, aber in den Farben getrennt. Deshalb trauern auch wir um Dennis! Und deshalb der Einmarsch mit den Höppemötzjer-Leed.“, so der Kommandant der Kölsche Greesberger zur Erklärung. Der Applaus der Jecken im Saal gab dieser Aktion recht!

Eine weitere Überraschung kündigte sich nach zwei Tänzen der Greesberger an: Während die Tanzgruppe sich kurz mit kühlen Getränken auf der Bühne erfrischte, begrüßte Sitzungsleiter Robert Greven auf der Bühne ein weiteres Elferratsmitglied, welches sich gesanglich beim Publikum vorstellte – Torben Klein, Ex-Frontmann der Band „Räuber“ sorgte mit „Für die Iwigkeit“ für Partystimmung im Tanzbrunnen-Theater! Nach wenigen Takten stand der ganze Saal, wie auch unser Video zeigt:

Nach dem dritten Tanz der Kölsche Greesberger ging es weiter in einem abwechslungsreichen Programm: Für die Lacher am gestrigen Abend sorgten Guido Cantz, Bernd Stelter und Dave Davis als „Motombo Umbokko“. Den musikalischen Part übernahmen „cat ballou“, Kasalla, Planschemalöör und BRINGS. Die Tanzgruppe „Windhagener Funken“ sorgte am späten Abend für das Pre-Finale. Beim eigentlichen Finale bedankte sich Robert Greven beim Publikum und den zahlreichen Spendern, die für eine neue Rekordspende zugunsten des „Förderverein für krebskranke Kinder e. V.“ sorgten. Noch während der Sitzung wurde ein Bild von Julia Kellershofen mit dem Motiv „Kasalla“ und den Originaunterschriften der Band für 600,00 € versteigert. Ein weiteres Bild mit dem Motiv „Dom und Logo von Dat kölsche Hätz“, mundgemalt von Dr. Dr. Rainer Broicher, der nach einem Unfall vom Hals abwärts querschnittsgelähmt ist, brachte nochmal 500,00 €. Mit diesen beiden Beträgen konnten insgesamt 420.758,62 € übergeben werden – eine fantastische Summe! Als Dank gab es noch einmal „Für die Iwigkeit“, gemeinsam gesungen von Robert Greven, Frank Henseler und natürlich Torben Klein …