Sitzungsbericht 2004

Sitzungsbericht 2004
"Diese Karnevalsveranstaltung sucht in Köln seines Gleichen!“

Geschrieben von Jens Barthel

Dat Kölsche Hätz – Sitzung 2004 im Theater am Tanzbrunnen Köln.

„Ja! He schleit dat Kölsche Hätz“, „Wer das noch nicht gesehen hat, ist selber schuld“, „Aus vollem Herzen für kranke Pänz“, „Fastelovend met dem Kölsche Hätz, he weed gefiert!“
Das sind nur einige von vielen Headlines aus den regionalen Tageszeitungen in Köln.
Viele Größen aus dem Kölner Karneval waren wieder selbstverständlich dabei und traten ohne Gage auf. Lachen...singen...feiern...mit Herz helfen! Getreu diesem Motto und mit vollem Hätz dabei, so gab es bei der 4. Kölsch Hätz Sitzung wieder viel Aufregendes zu sehen.
Spätestens an der Eingangstür in dem kunterbunt geschmückten Saal im Theater am Tanzbrunnen wurde jedem klar: „Hier feiert Dat kölsche Hätz“! Jeder Gast bekommt wie immer ein Blinkherz an sein Kostüm gesteckt. Hierfür sorgt mit viel Ehrgeiz und Akribie die Kindertanzgruppe der EhrenGarde der Stadt Köln von 1902 e.V.
Der Saal ist nun bis auf den letzten Platz gefüllt und bereit für einen wunderschönen Abend. Auf der Bühne tut sich was: Der bunt verkleidete und geschminkte Elferrat betritt das Theater und zeigt durch sein Auftreten: „Hier wird so richtig gefeiert!“ Sitzungsleiter Robert Greven kündigt den 1.Programmpunkt an: Die Kindertanzgruppe der EhrenGarde der Stadt Köln von 1902 e.V., gemeinsam mit dem Kölner Kinderreigestirn. Die Tür geht auf und zum ersten Mal erhebt sich der Saal, um die Kinder mit Klatschmarsch zu empfangen. Die erste Spende des Abends wird vom Kinderdreigestirn überreicht: „Wir haben etwas von unserem Taschengeld gespart “ sagt eine wunderschöne Prinzessin und übergibt dem Sitzungsleiter einen Umschlag. Nach einer glanzvollen und bejubelten Tanzvorführung haben die Gäste noch etwas zu bestaunen: Die Kindertanzgruppe überreicht dem Kölschen Hätz einen Scheck über 1000,00 EURO mit den Worten: „För üch un domit för die kranke Pänz, met Hätz gesammelt!“ Mit tosendem Beifall wird die ganze Kinderschaar aus dem Saal begleitet und der Sitzungsleiter bittet das Team von „Dat kölsche Hätz“ auf die Bühne um gemeinsam alle Gäste im Saal herzlichst zu begrüßen. Mit den Worten: „ Hier, liebes Publikum, stehen nun alle, die mit euch zusammen heute Abend unserem Motto: Lachen, singen, feiern...mit Herz helfen, getreu werden wollen.“
Die Cheerleader des 1.FC Köln betreten die Bühne und begeistern durch eine hervorragende Darbietung. Unter begeisternden Applaus ergreift die 1.Vorsitzende Barbara Weinreich das Mikrophon und erklärt dem Publikum, dass sie mittlerweile schon freundschaftlich mit dem kölschen Hätz verbunden sind und es eine Ehrensache für die FC-Cheerleader ist, hier zu unterstützen. Mit den Worten: „Hammse mal nen EURO?“ haben die hübschen Damen, als Nikoläusinen verkleidet, während eines Heimspiel des 1.FC Köln gegen Herta BSC Berlin sage und schreibe 3110,00 EURO gesammelt und spenden diese stattliche Summe für unseren guten Zweck.

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Erst knapp eine Stunde Programm und ein Höhepunkt jagt den Nächsten. Die Bläck Fööss stürmen die Bühne und begeistern die Jecken im Saal mit einer gelungenen Auswahl an Liedern die auch lautstark mitgesungen werden. Die Stimmung steigt und steigt. Mittlerweile schon das dritte Mal auf der Kölschen Hätz Sitzung, versprechen die Bläck Fööss auch im nächsten, unserem Jubiläumsjahr wieder ehrenamtlich und ohne Gage dabei zu sein. Robert Greven bedankt sich im Namen des Kölschen Hätz und überreicht den „Fööss“ das erste selbst gemalte Bild mit unserem "Kölschen Hätz" Logo.
Selbst ne kölsche Schutzmann hatte es schwer diesen stimmungsvoll geladenen Saal wieder zur Ruhe zu bringen und das wollte er ja auch gar nicht, sondern er brachte das Publikum mit gewohnten Sprüchen und Witzen zum Lachen. Der erste Spenden – Zwischenstand ist nun da. In nur 1 Stunde sind schon über 5.000,00 EURO im Saal gespendet worden.
Die Ehrengardisten der Stadt Köln von 1902 e.V. marschieren ein und das in einer Mannstärke, die sich so manch ein Veranstalter auf seiner Sitzung wünscht. Curt Rehfus, der neue Kommandant, ist allerdings der Meinung, es könnten noch mehr Kammeraden in Uniform auf der Bühne stehen und lässt es sich nicht nehmen, die jenigen, inkognito im Elferrat fröhlich schunkelnden Kammeraden, für ein Tänzchen zu verpflichten. Nach einem eindrucksvollen Auftritt der Ehrengarde bedankt sich Robert Greven bei den Kammeraden und gibt dem Kommandanten ein selbst gemaltes Bild mit auf den Weg, welches mit Sicherheit einen Ehrenplatz in der Hahnentorburg erhält. Mit Strüßje und Bützje für die Regiments- tochter, Katrin Schmid, verabschieden wir das wunderschöne Grün-Gelbe Korps mit dreimol: ...dat kölsche Hätz.
Guido Cantz, der Mann für alle Fälle, hat bisher auf jeder unserer Sitzungen für reichlich Amüsement gesorgt und so ist es keine Frage, daß er den Jecken im Saal in gekonnter Manie zu Bauchschmerzen verhilft. Einen Gag nach dem Anderen läßt dem Zwerchfell kaum Gelegenheit sich zu erholen. Und so ist es kein Wunder, daß der Saal nach Zugabe ruft, um den Mann für alle Fälle hinterher mit "Standing Ovations" zu verabschieden. Mit einem großen Frühstückskorb und einem Hätz Logo Bild bedankt sich „Dat kölsche Hätz“ und sagt: „Guido bis nächstes Jahr!“
Schlag auf Schlag geht es weiter mit dem - man kann wohl mit ruhigem Gewissens sagen - blendenden Programm auf dieser Sitzung. Da hat es sich das Kölner Dreigestirn 2004 natürlich nicht nehmen lassen auch die Jecken hier im Saal zu besuchen und mit Freude und Gesang auf die tollen Tage vorzubereiten. Die Gäste im Saal lassen das Motto: „Lachen...singen...feiern...mit Herz helfen“ wahr werden und so kann zu diesem Zeitpunkt schon ein Spendenstand von fast 10.000,00 EURO verkündet werden.
Wer kennt ihn nicht, Hans Bolz "dat Botterblömche". So ist es klar, daß er unter riesigem Beifall die Bühne betritt und den Menschen hier im Saal vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Auch "dat Botterblömche" ist in diesem Jahr wieder ohne Gage aufgetreten. Dafür dankt Robert Greven auch Hans Bolz mit:“dreimol dat kölsche Hätz“ und verabschiedet ihn gebührend.
Pause! Zum ersten Mal die Möglichkeit sich über die heutige Sitzung auszulassen. „ Prima Programm“ , „ Spitzensitzung “ und „ nee, wat is dat widder schön he bei üch!“ sind nur einige Kommentare, die ich auffange. Während sich der Ein oder Andere schnell mal an ein stilles Örtchen verdrückt oder eine Kleinigkeit zu Müffelen holt, werden beim Team vom Kölschen Hätz schon eine ganze Reihe von Karten für unsere Jubiläumssitzung am 20.01.2005 angefragt.

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Der 1. Programmpunkt nach der Pause marschiert auf und füllt die Bühne unseres Theaters mit orangefarbenen "Apelsinefunke" oder auch Nippeser Bürgerwehr genannt. Eine traditionsreiche Aufführung, mit viel Charme und Tanz wird uns hier geboten und so ist es ein leichtes das Publikum zum Schunkeln zu bewegen.
Man glaubt es kaum, aber es ist wahr, zu dieser Zeit sind im Saal mittlerweile über 18.000,00 EURO von unseren fleißigen Spendenengeln gesammelt und unseren ebenso fleißigen Buchhalterinnen gezählt worden. Ein großes Danke vom Sitzungsleiter und ein genauso großes Lob an alle spendierfreudigen Jecken bei dieser Veranstaltung.
Ne Bergische Jung tritt auf die Bühne und eh man sich versieht, hat dieser Redner das Publikum in seinen Bann gezogen. Mit seinen Witzen und Geschichten aus dem Leben, sowie seine äußerst spezielle Darbietung schafft es der Diakon immer wieder jeden Jeck im Saal zum Lachen zu bringen. Ein: dreimol vun Hätze......... Alaaf und ein begeisterter Beifall, sowie ein selbst gemaltes Bild, sind der Lohn und Dank für Willibert Pauels.
Kaum Zeit zum Verschnaufen. Als nächster Programmpunkt betreten Klaus und Willi die Bühne und man soll es nicht für möglich halten, aber die Jecken hier im Saal haben noch keinerlei Müdigkeitserscheinungen und sind auch für diese Beiden nicht gerade sparsam mit ihrem Applaus. Nächster Spendenzwischenstand, wir haben die 20.000,00 EURO Grenze überschritten und noch sind wir nicht am Ende der Sitzung!!
Kaum zu glauben, aber nach jedem Höhepunkt hier auf dieser Sitzung wird noch einer drauf gesetzt. Die Räuber betreten die Bühne und so ziemlich jeder im Saal kann diese Lieder mitsingen, mit ein Grund, warum es Niemanden mehr auf den Sitzen hält. Mehrere Ohrwürmer heizen unserem Publikum noch mal so richtig ein und trotz fortgeschrittener Stunde ist im Saal eine Stimmung, die seines Gleichen sucht. Klatschmarsch für die Räuber, denn vor der Tür steht schon das nächste "Highlight".
Da die Jecken im Saal in einer "Mitsing – Stimmung" sind, entscheidet sich Bernd Stelter, der Werbefachmann, kurzerhand sein Programm umzustellen und gibt die größten seiner Hits zum Besten. Eine weise, professionelle Entscheidung, denn ein solch stimmungsvoll geladener Saal ist nur sehr schwer zu bremsen. Lieder wie: „ Ich hab drei Haare auf der Brust“ oder „ Kölle, Kölle, Kölle “ kann und will ein Jeder mitsingen. Als Robert Greven in einer kleinen Verschnaufpause den Spendenstand von 23.600,00 Euro verkündet, setzt Bernd Stelter noch einen drauf und spendet kurz entschlossen 400,00 Euro......damit es eine glatte Summe gibt......24.000,00 Euro sind es nun, die heute hier im Saal gespendet wurden. Natürlich darf der Werbefachmann die Bühne erst nach einer Zugabe verlassen.
Zu Ehren des Kölschen Hätz Team haben die "Funky Marys" extra einen Ihrer Hits umgetextet und singen heute Abend: „ Ich schenk Dir mi Hätz..... ..mi kölsches Hätz“ und so manch einem steigen nun ein paar kleine Tränchen in die Augen, denn all die Zeit, Arbeit, all der Spaß und die Freud' an der guten Sache finden heute Abend hier Ihre Belohnung. Ein kunterbunter Konfetti- und Ballonregen fallen auf die Bühne, während das Team vom Kölschen Hätz dem Vorsitzenden des Förderverein für krebskranke Kinder einen Scheck in Höhe von 72.320,00 Euro überreicht. Spenden, die während des Jahres und Hier und Heute gesammelt wurden und die helfen sollen, das Schicksal betroffener Kinder und deren Familien ein wenig zu erleichtern. Nach der Scheckübergabe stimmen die Funky Marys noch mit einigen ihrer Songs auf die anschließende Party im Foyer ein. Damit ist die Sitzung im Saal geschlossen, aber draußen wird noch bis zum frühen Morgen weiter gefeiert und auf einen gelungenen Abend angestoßen.

Danke an jeden Einzelnen und bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: „Lachen....singen...feiern.....mit Herz helfen.“

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