Sitzungsbericht 2014

Sitzungsbericht 2014
Da verschlägt es selbst Robert Greven die Sprache

Geschrieben von Fototeam-Besgen am Sonntag, 16. Februar 2014

Dat Kölsche Hätz – Sitzung 2014 im Theater am Tanzbrunnen Köln.

Am 13.Februar war es endlich wieder soweit: Das „Dat kölsche Hätz“-Team um Robert Greven und Jens Barthel hatte mal wieder zahlreiche Künstler für den guten Zweck gewinnen können und ein volles Theater am Tanzbrunnen sprach dafür, dass die Freunde dieses Vereins und der Sitzung wussten, was sie erwarten würde, nämlich eine super Sitzung mit einem großen Scheck am Ende. Schon die Zwischenstände, die Robert Greven verkünden konnte, waren fantastisch.
Die Eröffnung im Programm machten die Altstädter Köln von 1922 e.V., die das jecke Volk mit ihrem Spielmannszug und ihren Tänzen schnell auf Betriebstemperatur brachten. So muss eine kölsche Sitzung beginnen.

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Doch auch der nächste Künstler hätte das sicherlich alleine geschafft. Er hatte in diesem Jahr endlich wieder einen Parkplatz am Tanzbrunnen bekommen und so trat Marc Metzger, ne Blötschkopp, mit seiner „Impro“-Rede auf die Bühne. Egal wie oft man ihn hört, man schmeißt sich jedes Mal weg über seine Sichtweise zu Tebarz von Elst, dem Ruhestand von Kardinal Meißner oder auch der Geschichte des vierbeinigen Hühnchens. Und so war es Sitzungspräsident Robert Greven eine besondere Ehre und Vergnügen, einen sichtlich ergriffenen Marc Metzger zum Ehrenmitglied des Freundeskreises „Dat kölsche Hätz“ zu ernennen.

Frauenpower war als nächstes angesagt, die Funky Marys machten schon beim Einzug klar, worauf sie stehen und rockten die Bühne. Die fünf Mädels sind aus dem kölschen Fastelovend nicht mehr weg zu denken, nicht nur ,weil sie, wie die holländischen Nachbarn sagen würden, ein leckerer Anblick sind.

Ne Tuppes vom Land, Jörg Runge, sorgte mit seiner Rede für Tränen in den jecken Augen, bevor die erste Tanzgruppe auf die Bühne kam. Kölns erste Tanzgruppe, die Hellige Knäächte un Mägde präsentierten ihre Tänze ussem ahle Kölle. Die Bläck Fööss sind auch im 44. Jahr nicht müde zu kriegen. Wo es nach Karneval riecht, da sind sie dabei und sorgen mit „alten“ und neuen Hits für Stimmung.

Bernd Stelter veranstaltet auch im 25. Jahr eine Riesenknutscherei bei den Damen im Saal, die aber keine Chance mehr haben gegen seine Frau, die das Berniebärchen erobert hat.

Das Tanzcorps Colonia rut-wieß brachte zu seinem Auftritt einmal mehr ein Geschenk mit und überreichte einen Scheck über 777,77 Euro an Dat Kölsche Hätz.

Schäng, eine kommende Band aus Bonn, rockte die Bühne. Die Jungs um Winni Lombardo sangen von der Liebe, Gummitwist und Fastelovend. Einfach herrlich, wie die Bühne und der Saal beben, wenn sie loslegen. Und nein, das ist keine Anspielung auf den sympathischen Frontmann Winni Lombardo.

Dann wurde auf kölsche Art geklüngelt. Die Klüngelköpp bereiteten die Finalrunde vor und tauften den Tanzbrunnen mit 4711 und holten die Stääne vom Himmel. Da wurden mal eben Fotos mit Fans gemacht, während die kölsche Fiesta weiterging.

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Und dann so kurz vor 01:00 Uhr war es dann soweit, das Ziel war fast erreicht.

Brings, die von einem Auftritt mit Santiano in der Arena in den Tanzbrunnen kamen, waren das Finale und heizten den Saal noch weiter auf. Klar, dass vor der Bühne kaum noch Platz war, denn die Mädels warten ja immer auf den Windmaschinen-Tanz von Stephan Brings.

Während die Rowdies von Brings die Bühne aufräumten, bat Robert Greven die Vorsitzende des Fördervereins, Marlene Merhar, auf die Bühne, denn die Scheckübergabe stand an. Schon während der Sitzung wurde Frau Merhar für ihre zehnjährige Tätigkeit als Vorsitzende ausgezeichnet. Dat kölsche Hätz sammelt seit Jahren für den Förderverein für krebskranke Kinder erfolgreich Spenden. In diesem Jahr verschlug es beim Verlesen der Spendensumme nicht nur Frau Merhar und Robert Greven die Sprache, denn er wusste nur die Spendensumme des heutigen Abends von 81.500,00 Euro.
Seit April 2013 konnte der Freundeskreis „Dat kölsche Hätz“ die gigantische Summe von 272.156,80 Euro für den Förderverein einnehmen und so übergab Jens Barthel einer zunächst sprachlosen Marlene Merhar diese Scheck und versprach, dass man versuchen wird, diese Summe für 2015 natürlich noch zu toppen, was sicher gelingen wird.

Und wenn dann Frank Henseler auf die Bühne kommt, dann geht ein schöner und erfolgreicher Abend langsam zu Ende. Gemeinsam mit Robert Greven stimmte er mit allen Gästen die von ihm geschriebene Hätz-Hymne an, die alles ausdrückt, wofür der Freundeskreis steht. Wenn hunderte Herzen vom „Himmel“ fallen, dann ist der Absacker im Foyer nicht mehr weit, wo der Abend, oder besser gesagt frühe Morgen, ausklingt.

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Ein tatkräftiger Unterstützer wurde im Laufe der Sitzung auch zum Ehrenmitglied des Freundeskreises ernannt.
Herr Rahmati von der Rewe-Gruppe unterstützt schon seit Jahren „Dat kölsche Hätz“ mit seinen Spenden für die Geschenke an die Künstler und eine Aktion von André Acs sei noch zu erwähnen. Ein Jahr lang hat er den Friseur gemieden und hat damit eine Spendensumme von mehr als 25.000,00 Euro zum diesjährigen Spendenergebnis beigetragen.

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