Zum Hauptinhalt springen
haetz headerbild sitzungsbericht 2024

Sitzungsbericht Nostalgiesitzung 2026

Nostalgiesitzung 2026 – Janz Höösch

Unsere Nostalgiesitzung – traditionell die Sitzung der leisen Töne – begann in diesem Jahr mit einem unerwarteten Paukenschlag:
Robert Greven, Initiator von DAT KÖLSCHE HÄTZ, musste wenige Stunden vor Beginn wegen eines medizinischen Notfalls ins Krankenhaus und konnte die Moderation im Lindner Hotel nicht übernehmen. Die Erleichterung war groß, als die Nachricht kam, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht – doch für die Sitzung fiel er natürlich aus.

Kurzfristig sprang Monika Burger-Schmidt, Mitglied von DAT KÖLSCHE HÄTZ und Geschäftsführerin des Fördervereins, ein und wagte damit den Sprung ins kalte Wasser. Gemeinsam mit Philip Müller, Nachwuchs bei DAT KÖLSCHE HÄTZ, meisterte sie ihre erste Sitzungsmoderation aber souverän.

Auch die nächste Herausforderung ließ nicht lange auf sich warten: Künstler JP Weber musste krankheitsbedingt absagen. Spontan übernahm Sänger und Kultmoderator Michael „Linus“ Büttgen – eigentlich als Ehrengast im Saal – den musikalischen Part. Eine wunderbare Geste, die dem Abend eine ganz besondere Note verlieh.

Und „Linus“ blieb nicht die einzige kölsche Legende, die an diesem Abend überraschend die Bühne betrat: Während seines Auftritts holte Micky Brühl seinen Weggefährten Erry Stoklosa (Mitbegründer der Bläck Föös) auf die Bühne – gemeinsam mit Linus sorgten sie für einen besonderen musikalischen Moment.
Dazu sorgten Norbert Conrads, „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper und die Rabaue für weitere stimmungsvolle – teils nostalgische – Höhepunkte, bei denen der Saal immer wieder ins Schunkeln kam.

Insgesamt war dem Team von DAT KÖLSCHE HÄTZ eine wunderbare Programmmischung gelungen: Neben der Musikern begeisterten die Kindertanzgruppe der Fidelen Sandhasen sowie die Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde mit viel Energie und toller Choreografie, während „Willi & Ernst“ das Publikum mit ihrem Programm zum Lachen brachten.

Am Ende bleibt vor allem eines: Dankbarkeit. Alle Künstlerinnen und Künstler – von jung bis alt – traten ohne Gage auf und spendeten damit ihre Zeit und ihr Können an DAT KÖLSCHE HÄTZ.

Vielen Dank, an alle, die dazu beigetragen haben, auch die zweite Nostalgie-Sitzung zu etwas Einzigartigem zu machen. Wir freuen uns auf viele – ganz höösch – Jahre!

Fotos von 2026 Dirk Loerper (Fotografie)