
Fußball-Tippgemeinschaft spendet 888 Euro !!!
Frank Thomanek (im Bild links bei Scheck-Übergabe mit Monika Burger-Schmidt im Elternhaus) beschreibt hier aus seiner Sicht wie diese Spende zustande kam:
"Vor ziemlich genau 10 Jahren kamen mein Kollege Ralf Laermann und ich auf die Idee ein firmeninternes Bundesliga-Tippspiel bei toom Baumarkt ins Leben zu rufen. Mit 25€ Einsatz für die komplette Saison konnten alle Spiele, Spieltag für Spieltag, getippt werden. Es besteht immer die Möglichkeit am jeweiligen Spieltag, sowie am Ende der Saison, über eine Gesamtwertung und diverse Sonderwertungen etwas zu gewinnen.
Ziel war damals den kompletten Einsatz wieder auszuschütten und dabei einen kurzfristen als auch langfristigen Anreiz zu schaffen, um die Teilnehmer so „bei der Stange zu halten“. Im Laufe der Jahre erfreute sich das Tippspiel einer immer größeren Beliebtheit, weshalb wir den Gewinnmodus Jahr für Jahr anpassen mussten.
Irgendwann kamen neben der Bundesliga noch die Wettbewerbe Champions League und DFB-Pokal hinzu. Wir erweiterten zudem den möglichen Teilnehmerkreis auf alle Mitarbeiter der REWE-Group in den verschiedenen Zentralen als auch draußen in den Märkten. Allerdings nur als Mund-zu-Mund-Propaganda, um so den organisatorischen Aufwand noch einigermaßen im Rahmen zu halten. Wichtig war uns deshalb auch die Teilnehmer auf die REWE-Group-Mitarbeiter zu beschränken, wobei „Pensionäre“ auch nach Ihrem Austritt aus dem Berufsleben gerne weiter teilnehmen können. Das hat dazu geführt, dass selbst ein Kollege, der seinen Ruhestand in der Dominikanischen Republik verbringt, weiter an unserem Tippspiel teilnimmt.
Aktuell nehmen 139 Kolleginnen und Kollegen am Tippspiel teil. Nachdem wir vor gut 5 Jahren einen Gewinnmodus gefunden hatten, der auf die Einsätze von 109 Teilnehmern ausgerichtet war, beschlossen wir diesen nicht mehr zu verändern und einen eventuellen Überschuss zu spenden.
Zunächst ging der Überschuss an UNICEF. Später kam uns die Idee weiter etwas für Kinder zu tun, dann allerdings eine kleinere Organisation zu unterstützen, die weniger prominent ist und mehr auf private Spenden angewiesen ist, als zum Beispiel die UNICEF. Da kam mir die Idee für den Förderverein zu spenden, da ich bereits seit mehreren Jahren an den Sitzungen von „Dat kölsche Hätz“ teilnehmen durfte und so von dem Förderverein und dessen Hintergrund wusste.
In den vergangenen Jahren haben wir zwar gespendet, unsere Teilnehmer auch darüber informiert, aber sonst nichts daraus gemacht. In diesem Jahr wollte ich dem ganzen auch mal ein Gesicht geben, weshalb ich Euch um den Termin gebeten habe, denn viele Teilnehmer haben einen Teil Ihres Gewinns zum Überschuss noch „on top“ gespendet. Und diesen Beispielen folgend hoffe ich, dass durch ein „Danke“ in unserem Namen weitere Teilnehmer in den kommenden Jahren ähnlich verfahren werden. Dabei möchte ich aber nie als bettelnd und anbiedernd rüberkommen, sondern als motivierend und informierend.
Niemand darf sich unter Druck gesetzt fühlen spenden zu müssen, sonst geht irgendwann der Spaß verloren. Aber ich denke das bekomme ich schon hin. Ich wurde schon oft gefragt, warum ich mir die ganze Arbeit überhaupt mache die, nachdem mein Mitstreiter Ralf im vergangenen Jahr aus dem Unternehmen ausgeschieden ist (aber als einziges „Ehrenmitglied“ weiter teilnimmt), sicherlich nicht weniger geworden ist. Ich habe mir diese Frage vor kurzem auch gestellt und die Antwort war ganz einfach: Ich mache es, weil es mir Spaß macht und weil ich mit dem Ergebnis das am Ende rauskommt etwas Gutes tue. Das ist meine Motivation, mein Antrieb weiter zu machen."
Lieber Frank, eine ausserordentlich tolle Idee und wir hoffen sie finde viele Nachahmer.
"Dat kölsche Hätz" dankt Euch im Namen des Fördervein für krebskranke Kinder e.V. Köln.!!!!
