Sitzungsbericht 2016

Sitzungsbericht 2016
Dat Kölschen Hätz ist sehr großzügig

Geschrieben von Fototeam-Besgen am Montag, 25. Januar 2016

Dat kölsche Hätz - Sitzung 2016 im Theater am Tanzbrunnen Köln.

Eine der wohl begehrtesten Sitzungen im kölschen Fasteleer fand am 21- Januar 2016 wieder im Theater am Tanzbrunnen statt, die Kölschen Hätz-Sitzung unter der Leitung von Sitzungspräsident Robert Greven. Es gibt wohl keine erfolgreichere Benefiz-Sitzung in Köln, als diese auf Jahre hinaus ausverkaufte. Seit nunmehr 16 Jahren stellt Literat Ralph Klose, diesmal im Surfoutfit, wie bereits vor sechzehn Jahren, ein Top-Programm auf die Beine, wo alle Künstler ohne Gagenforderung auf die Bühne gehen.

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Während der Sitzung kristallisierte sich immer weiter heraus, dass die Sitzung wohl die erfolgreichste werden sollte. Alleine an diesem Abend kamen 104.000,00 EUR für den Förderverein für krebskranke Kinder e.V. zusammen, doch die Gesamtsumme, die im großen Finale bekannt gegeben wurde, verschlug selbst einem erfahrenen Mann wie Robert Greven ein wenig die Sprache.
Eröffnet wurde das Programm durch die Kindertanzgruppe Gymnicher Flöhe, die nicht nur keine Gage verlangten, nein sie kamen auch nicht mit leeren Händen. Sie überreichten eine Spendensumme von 1.035,00 EUR an das Kölsche Hätz und machten Robert Greven zum ersten Mal sprachlos.

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Weiter ging es mit einem bekannten bissigen Vortrag von Marc Metzger, der auch in seinem jecken Jubiläumsjahr nicht auf der Kölsche Hätz - Sitzung fehlen wollte. Aber das ist mehr als verständlich, denn es gibt in Köln wohl kein Publikum, was so gut zuhört und nicht dazwischen redet, wie bei manch anderen Sitzungen.
Mit der StattGarde Colonia Ahoj e.V. und ihrem umfangreichen Programm wäre der Zeitplan fast schon in Verzug geraten, aber so eine Truppe kann man nun mal nicht ohne Zugabe von der Bühne lassen. Eingezogen unter der Führung ihres Präsidenten André Schulze Isdort brannte die tolle Truppe ein Feuerwerk guter Laune ab uns als dann die schärfsten Schenkel Kölns die Bühne eroberten war´s um die Jecken im Saal geschehen.
Normalerweise sind Brings immer zum Finale beim Kölschen Hätz dabei, aber die kurze Session stellt halt alles auf den Kopf. Und so rockten Brings schon früh den Saal. Das ähnliche Schicksale verbinden, zeigte Robert Greven dann, als er Peter Brings und den Jungs dankte für ihre sechzehnjährige Treue zum Kölschen Hätz. Er schämte sich dabei nicht, seinen Gefühlen auch mal freie Bahn zu lassen. Das ist Kölle pur.

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Den Kölschrockern folgte die Mutter aller kölschen Bands, die Bläck Fööss und der Saal stand weiterhin auf den Stühlen und die Stimmung war weiterhin steigend. Auch nach 46 Jahren auf den Bühnen im Fastelovend sind diese „betagten“ Herren auch nicht von Krankheitsausfällen zu stoppen. Gerade beim Stammbaum bekommt man im Theater am Tanzbrunnen jedes Jahr aufs Neue eine Entenpelle. Bei Bernd Stelter, auch ein „alter“ Hase bzw. Bär beim kölschen Hätz, kehrte wieder Ruhe in den Saal, zumindest bis zu seinem Sessionshit „ Domisundu“, aber auch den berühmten „Drei Haaren auf der Brust“. Etwas nervöser war da doch das Rednerduo „Harry und Achim“ Harald Quast und Achim Schall, sie hatten unbegründete Angst vor ihrem Auftritt, aber schon bei der Gebärden-Übersetzung ihrer Begrüßung hatten die Jungs den Saal für sich gewonnen und wurden gefeiert. Die Höhner sorgten dann für Lockerung der Lachmuskeln und für ausreichend Bewegung der Jecken. Für ihren super Auftritt und ihr Engagement verbeugte sich Sitzungsleiter Robert Greven im Anschluss an ihren grandiosen Auftritt. Etwas, was er nur selten macht. Die große Tanzgruppe der Greesberger begeisterte mit ihrem Auftritt voller Energie und Akrobatik die Gäste und kam ebenfalls nicht mit leeren Händen auf die Bühne. Sie hatten spontan im Bus gesammelt und übergaben ein Kuvert mit ihrem gesammelten Geld an Robert Greven. Mit der Tanzgruppe im Hintergrund sang D´r leeve Jung seine Hymne auf unser Kölle, für die er sogar auf die Knie ging. Ein tolles Lied. Bevor es auf die Zielgerade ging, brachten die Klüngelköpp den Saal noch einmal so richtig auf Touren und heizten nicht nur mit ihrer Trommeleinlage den Jecken ein und bei ihren Hits leuchtete das ein oder andere Mal ein Lichtermeer auf.

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Kurz nach Mitternacht dann das große Finale, der komplette Vorstand des Fördervereins war nebst Spendenengel auf der Bühne angetreten und Schatzmeister Jens Barthel hielt einen Scheck mit einer unglaublichen Spendensumme in Händen. Marlene Merhar, die Vorsitzende des Fördervereins, musste leider aus gesundheitlichen Gründen schweren Herzens in diesem Jahr auf diesen Abend verzichten und so überreichte Jens Barthel einen Scheck mit der Rekordsumme von 334.044,61 EUR an die stellvertretende Vorsitzende Monika Burger-Schmidt, die diese Summe nur mit Freudentränen in den Augen in Empfang nehmen konnte. Die Macher von „Dat Kölsche Hätz“ können wohl mit Stolz von sich sagen, sie haben die erfolgreichste Benefiz-Aktion Kölns ins Leben gerufen. Und dann war es „leider“ wieder soweit, Frank Henseler sang die Hymne des Kölsche Hätz gemeinsam mit Robert Greven und vom „Himmel“ des Theaters regnete es kleine und große Herzen zum großen Finale. Ein erfolgreiches Spendenjahr geht damit zu Ende und gibt gleichzeitig den Startschuss zur Spendenaktion 2016, deren Ergebnis auf der Kölsche Hätz–Sitzung im Januar 2017 sicherlich wieder sprachlos machen wird.

Text und Fotos: Kurt Braun

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